Tipps

  • Beitrag zum Umwelt­schutz. Abge­sägte Äste, gekappte Zweige und Strauch­schnitt sind kein wert­loser Müll sondern nützliche Rohstoffe. Im Sinne einer ökologischen Kreis­lauf­wirt­schaft können Sie diese Materialien in humusreiche Garten­erde verwandeln.
  • Nicht nur für Selbermacher. Viele Kommunen bieten Sammel­systeme für Biomüll an. Wenn Sie nicht selbst kompostieren wollen, sollten Sie diese Angebote nutzen.
  • Ein Häcksler für alle. Vor allem in kleinen Gärten lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Häcks­lers nicht wirk­lich: Er kommt selten zum Einsatz, blockiert aber ständig den Gartenschuppen. Fragen Sie die Nach­barn, ob Sie deren Gerät mitnutzen können. Oder besprechen Sie, ob eine gemein­same Investition in ein „gutes“ Gerät vielleicht am güns­tigsten wäre.
  • Kompostieren ohne Häcksler. Wer Garten­abfälle gerne in Hügel­beeten verwertet, kann gänzlich ohne Häcksler auskommen. Hier reicht die Grob­zerkleinerung mithilfe von Ast- und Gartenschere. Die Verrottung im Innern der Hügel­beete dauert dann zwar länger, aber das stört nicht. Prinzipiell also eine billige, rationelle Methode.
Gartenhäcksler Test
  • Buch „Unser Nutzgarten“. Wie Sie ein Hügel­beet richtig anlegen, zeigt das Buch „Unser Nutzgarten“ der Stiftung Warentest. Es vermittelt das komplette Wissen, das Hobby­gärtner zum Anbau von eigenem Gemüse, Obst und Kräutern brauchen. Speziell für die Reihe entworfene Zeichnungen geben viele hilf­reiche Tipps für die Arbeit im Nutzgarten. Mehr Infos und Bestell­möglich­keit: Buch „Unser Nutzgarten“.
  • Ein Platz zum Häck­seln. Stellen Sie Ihren Häcksler möglichst so auf, dass Sie rund­herum ausreichend Platz zum Arbeiten haben. Zum Beispiel um stark verzweigte Äste vorher zurecht­zuschneiden. Ein ebener, fester Unter­grund bietet sicheren Stand für Sie und das Gerät. Außerdem lassen sich die daneben gefallenen Häck­selreste nach getaner Arbeit leicht zusammenharken oder -fegen.
  • Arbeits­schutz. Seien Sie vorsichtig beim Häck­seln. Lesen Sie gründlich die Sicher­heits­hinweise. Schützen Sie sich vor allem vor Ästen, die in der Einfüll­öffnung hin- und herpeitschen. Hier kann schon ein simples Basecap einen gewissen Schutz bieten. Tragen Sie unbe­dingt auch Arbeits­hand­schuhe und Ohrschutz.
  • Lärm­schutz auch für andere. Alle Häcksler sind recht laut. Ganz besonders nervt der Krach vieler Messerhäcksler. Nehmen Sie deshalb Rück­sicht auf Ihre Nach­barn und häck­seln Sie möglichst zu Zeiten, in denen diese sich nicht gerade die Ruhe im Garten genießen möchten.
  • Walzen­druck kontrollieren. Wenn Ihr Walzenhäcksler die Äste nicht zerstückelt, sondern nur in lange „Raupen“ verwandelt, gibt er Ihnen damit das klare Signal, die Andruck­platte nach­zustellen.
  • Messer wechseln. Wenn ein Messerhäcksler häufiger als gewohnt zu Verstopfungen neigt, kann das ein Indiz für die Abnut­zung der Messer sein.
  • Verstopfungen vorbeugen. Füllen Sie nicht zu viele kleine und frische Zweige auf einmal ein. Sonst steigt die Verstopfungs­gefahr. Vor allem sper­riger Thuja­schnitt kann Probleme verursachen. Häck­seln Sie zwischen­durch immer wieder mal einen dickeren Ast, der sicher durch­gezogen wird und die Zweige mitreißt.
  • Chat Gartengeräte. Hier haben die Test-Experten viele Ihrer Fragen beant­wortet: Chat Gartengeräte.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2405 Nutzer finden das hilfreich.