Ausgewählt, geprüft, bewertet

Im Test: 17 elektrische Gartenhäcksler, darunter ein Häcksler mit spezieller Walze, 10 Walzenhäcksler (inklusive einer Baugleichheit) und 6 Messerhäcksler. Einkauf: September, Oktober 2010. Preise: Anbieterbefragung Februar 2011.

Abwertungen

Lauteten die Urteile für Häck­seln oder Halt­barkeit und Verarbeitung mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bei ausreichender Sicherheit konnte es maximal eine Note besser sein. Bei mangelhafter Häck­selleistung konnte das Urteil für Häck­seln nicht besser sein. Lautete das Urteil für Nach­stellen und Wechseln der Andruck­platte ausreichend, konnte die Hand­habung nur eine halbe Note besser sein.

Häck­seln: 40 %

Fünf Prüf­personen mit Häck­sel­erfahrung beur­teilten subjektiv den erforderlichen Vorbereitungs­aufwand (Zurecht­schneiden des Häck­selguts), den Einzug des Häck­selguts und die Durch­zugs­kraft. Als Häck­selleistung ermittelten wir die Zerkleinerungs­leistung in Kilogramm pro Stunde während der Dauer­prüfung. Die fünf Prüf­personen häck­selten Baum­schnitt und dickere Äste (2 bis 4 cm) mit stark verzweigtem Nadel­holz und weniger verzweigtem Laub­holz, Hecken­schnitt und dünnere Äste sowie Stauden und Beet­abfälle. Die maximal häck­selbare Aststärke ermittelten wir mit gewässertem Buchen- und Fichten­holz. Die fünf Prüf­personen bewerteten beim Häck­seln auch die Verstopfungs­neigung.

Hand­habung: 25 %

Ein Experte und fünf Prüf­personen bewerteten die Gebrauchs­anleitung. Die Erst­montage wurde von drei Prüf­personen beur­teilt. Die fünf Prüf­personen erprobten die Inbetrieb­nahme (unter anderem Kabel­verbindung), den Schalter (unter anderem Lage, Zugäng­lich­keit und Ergonomie), beim Messerhäcksler den Messer­wechsel, beim Walzenhäcksler Nach­stellen und Wechseln der Andruck­platte, das Auffangen des Häck­selguts (unter anderem die Möglich­keit zum Unterstellen von Säcken oder Boxen), das Tragen, Fahren, Aufbewahren des Häcks­lers und das Beseitigen von Verstopfungen.

Halt­barkeit, Verarbeitung: 20 %

In der Dauer­prüfung wurden 500 kg Häck­selgut verarbeitet und dabei die Halt­barkeit der Geräte sowie der Verschleiß der Messer oder Andruck­plat-ten beur­teilt. Die Verarbeitung prüfte ein Experte visuell im Neuzustand und nach der Dauer­prüfung.

Gesundheit und Umwelt: 10 %

Geräusch: Ermittelt als Schall­druck­pegel in Anlehnung an DIN EN 13683 im Leer­lauf und während des Häck­selns mit Latten. Zusätzlich bewerteten die fünf Prüf­personen den Lärm. Schad­stoffe: An Kunst­stoff­griffen und -bedien­teilen Messung der Gehalte von PAK (in Anlehnung an die Vorgaben des ZEK 01.2–08) und von Phthalaten (GC/MS). Außerdem Messung von Blei und Kadmium.

Sicherheit: 5 %

Wir prüften die elektrische Sicherheit in Anlehnung an DIN EN 60335-1 und DIN EN 50434 sowie die mecha­nische Sicherheit und die Anforderungen an die Kenn­zeichnung in Anlehnung an DIN EN 13683. Zusätzlich wurden Sicher­heits­abstände in Anlehnung an DIN EN ISO 13857 betrachtet. Wir berück­sichtigten auch Verletzungs­gefahren beim Häck­seln (etwa durch peitschende Äste) oder bei der Verstopfungs­beseitigung.

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