So haben wir getestet

Im Test: 4 Systeme zur auto­matischen Gartenbewässerung. Einbezogen wurden batterie­betriebene Bewässerung­scomputer mit zwei Ausgängen, die zwei Kreisläufe unabhängig voneinander steuern können. Die Zuleitungen sind bis auf das System von Kärcher im Boden verlegt. Im Vorfeld des Tests baten wir die Anbieter um Empfehlungen für die optimale Bewässerung gemäß unserem vorgegebenen Szenario. Der Testgarten umfasst eine Rasenfläche von 9 mal 9 Meter, eine Hecke von 20 mal 0,5 Meter, ein Beet von 3 mal 1,5 Meter mit 23 Gemüse- und Blüten­pflanzen sowie 2 Blumenk­übeln mit Sonnenhut und Hibiskus. Einge­kauft haben wir die Produkte von Juni bis August 2017. Die Systeme wurden im August 2017 in Betrieb genommen. Die aktuellen Preise teilten uns die Anbieter im Februar und März 2018 mit.

Gartenbewässerung Test

Unterflur. Bis auf das System von Kärcher verlaufen die Zulei­tun­gen im Boden. Das heißt: buddeln.
Wasser­steck­dose. Mit dieser prak­tischen Komponente von Gardena lässt sich das Wasser gut verteilen.
Topfbewässerung. Ein Wasser­tropfer bringt das wert­volle Nass direkt an die Pflanze.

Bewässerung: 50 %

Die Bewässerung­scomputer haben wir unter anderem einer Druck­prüfung und einer ther­mischen Über­prüfung unterzogen. Wir prüften die Einstell­möglich­keiten und deren Genauigkeit und ob die Wasser­durch­fluss­menge durch das Zwischen­schalten des Computers abfällt. Weiterhin interes­sierte uns, ob sie auch mit wieder­aufladbaren Akkus funk­tionieren und wie häufig die Batterien gewechselt werden mussten. Das Leitungs­system haben wir vor allem auf Dichtig­keit und Funk­tionalität geprüft. Regner und Tropfer, Düsen wurden über­prüft, ob deren jeweilige Ausbringungs­mengen konstant sind und welche Einstell­möglich­keiten sie bieten. Bei Tropf­schläuchen haben wir gemessen, ob die Ausbringungs­mengen auf der gesamten Länge des Schlauchs konstant ist und wie viel Wasser abge­geben wird. Bei der Wieder­inbetrieb­nahme nach dem Winter beur­teilten wir, ob alle Komponenten einwand­frei funk­tionieren.

Hand­habung: 50 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung. Drei Prüf­personen beur­teilten die Monta­geanleitung, die Progammier­anleitung für den Bewässerung­scomputer und alle weiteren Aspekte der Hand­habung. Beim Programmieren des Bewässerung­scomputers kam es unter anderem darauf an, ob sich die Geräte intuitiv bedienen lassen. Die Prüf­personen beur­teilten die Montage des Bewässerungs­systems, das Justieren der Tropfer, Regner und Feuchtesensoren. Sie prüften auch die Hand­habung beim Installieren der Feuchtesensoren und des Regensensors, also das Einbinden der Sensoren in das Bewässerungs­system. Sie erfassten, wie groß der manuelle Betreuungs­aufwand während der Saison inklusive Rasen­pflege ist. Winter­fest machen: Zum Ende der Saison bereiteten wir das System gemäß Anleitung vor und beur­teilten den dafür notwendigen Aufwand. Wir beur­teilten ebenfalls die Wieder­inbetrieb­nahme nach dem Winter zum Beginn der neuen Saison.

Sicherheit: 0 %

Wir prüften, ob die Systeme den Anforderungen des Gesetzes über tech­nische Arbeits­mittel genügen. Neben der elektrischen Sicher­heits­prüfung testeten wir, ob die Produkte einen Schutz vor Wasser­schäden bieten.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet.Folgende Abwertungen setzten wir ein: Lautete das Urteil für den Bewässerung­scomputer ausreichend, konnte das Urteil für Bewässerung maximal eine Note besser sein. War das Urteil für die Programmierung des Bewässerung­scomputers ausreichend, konnte die Hand­habung nur eine halbe Note besser sein. War das Urteil für die Montage des Bewässerungs­systems ausreichend, konnte die Hand­habung nicht besser sein.

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TestGartenbewässerungtest 05/2018
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