Tipps

Feiner Geschmack, attraktives Aussehen, ruck­zuck zubereitet – mit Garnelenge­richten können eilige und selbst ungeübte Köche große Effekte erzielen. Ein paar Tipps für die Zubereitung:

Tiefgekühlte Garnelen auftauen. Geben Sie die gefrorenen Garnelen in ein Sieb. Lassen Sie sie nach Packungs­empfehlung auftauen. Spülen Sie zwischen­durch Eisreste unter fließendem Wasser ab, da das Eis unter Umständen Chlorat aus chloriertem Trink­wasser der Herkunfts­länder enthalten könnte. Die Chloratrück­stände sind zwar nicht akut gesund­heits­schädlich, aber man sollte möglichst wenig davon aufnehmen. Trocknen Sie die Garnelen vor dem Verarbeiten mit einem Küchenkrepp ab. Garnelen, die bereits geköpft, geschält und entdarmt sind, können jetzt zubereitet werden. Bei Garnelen, die fix und fertig mit Kräutern vorgewürzt sind, ist Abspülen nicht unbe­dingt angesagt – es würde die Würz­mischung entfernen.

Garnelen schälen. Wer große Garnelen mit Kopf und Kruste gekauft hat, muss sie schälen: Kopf abdrehen, die Unterseite des Schwanz­teils aufschneiden und ablösen. Ziehen Sie den dunklen Faden, der aus dem Kopf­ende des Schwanz­teils ragt, vorsichtig heraus oder schneiden Sie ihn weg. Das ist der Darm – gesundheitlich unbe­denk­lich, aber nicht schön fürs Auge. Manche Köche erledigen das Schälen vor dem Braten und Kochen, um es beim Essen komfort­abler zu haben. Andere bereiten die Garnelen bewusst mit Kopf und Panzer zu, weil sie auf diese Weise maximal viel Aroma und Saftig­keit aus den heraus­holen möchten. Mit ganzen Tieren lassen sich Speisen auch verzieren. Die zubereiteten Garnelen müssen nach dem gleichen Prinzip wie rohe geschält werden.

Rohe Garnelen immer durch­erhitzen. Viele tief­gefrorene Garnelen werden roh einge­froren. Theoretisch können sie Keime enthalten, die die Minusgrade über­leben. Garen Sie rohe Garnelen daher grund­sätzlich durch – braten Sie sie etwa drei Minuten auf jeder Seite oder erhitzen Sie sie auf andere Weise. Im Kern sollte mindestens für zwei Minuten eine Temperatur von mehr als 70 Grad erreicht werden.

Gekochte Garnelen oft nur auftauen. Der Handel bietet auch tief­gefrorene Garnelen, die vor dem Einfrieren gekocht wurden. Die meisten enthalten weniger Wasser als rohe Garnelen und schme­cken schon nach gekochter Garnele. Viele Hersteller empfehlen, die vorgekochten Garnelen gleich nach dem Auftauen in kalte Gerichte zu geben wie Shrimpcock­tails, Salate oder Sand­wiches. Wer die vorgekochten Garnelen lieber heiß mag, kann sie aber auch ohne Probleme braten oder noch einmal erhitzen.

Jetzt freischalten

TestGarnelen im Test20.12.2016
0,75 €
Sie erhalten den kompletten Artikel mit Testtabelle (inkl. PDF, 7 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,00 € pro Monat oder 50,00 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 63 Nutzer finden das hilfreich.