Ausgewählt, geprüft, bewertet

Zertifikat. Wir haben nur Zertifikate untersucht, die sich auf Aktienpakete beziehen, eine Kapitalgarantie von 80 bis 100 Prozent vom Nennbetrag bieten und deren Zeichnungsfrist am oder nach dem 31. August 2007 abläuft. Die Zertifikate dürfen keine laufende Verzinsung bieten.

Emittentin. Die Bank, die das Zertifikat auflegt.

Isin. Mit dieser Nummer lässt sich das Zertifikat eindeutig identifizieren.

Emissionstag. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist wird das Zertifikat emittiert. Anleger können es jetzt an der Börse kaufen.

Basiswert. Als Basiswert kann ein Aktienindex, Aktienfonds oder Aktienkorb zu Grunde liegen.

Rückzahlungstag. Die Laufzeit der untersuchten Garantiezertifikate ist befristet. Die Garantie gilt für den Rückzahlungstag.

Ausgabeaufschlag. Diesen Preis müssen die Kunden beim Kauf des Zertifikats während der Zeichnungsfrist bezahlen. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist können die Anleger das Papier an der Börse kaufen. Dabei fällt kein Ausgabeaufschlag an. Statt dessen berechnen die Banken einen Spread, das ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs, und Kaufspesen.

Grundlage der Rückzahlung bei Fälligkeit. Der Emittent rechnet anhand bestimmter Kurse aus, wie viel der Anleger bekommt. Das kann ein fester Kurs zum Ende der Laufzeit sein, oder der Durchschnitt aus mehreren, während der Laufzeit festgestellten Kurse.

Besonderheiten. Für einige Zertifikate gelten Besonderheiten für die Rückzahlung.

Durchschnittliche Beteiligung am Anstieg des Basiswerts. Um anzugeben, wie stark das Zertifikat auf einen Anstieg des Basiswerts reagiert, haben wir 10 000 Verläufe des Basiswerts über die Laufzeit des Zertifikats simuliert.

Rückzahlung höher als Garantie trotz Verlusts des Basiswerts. Ist der Basiswert gefallen, bekommt der Anleger für sein Zertifikat in diesen Fällen mehr als nur die zugesagte Garantie. Der Ausgabeaufschlag ist nicht berücksichtigt.

Mindestrendite. Zur Berechnung der Renditen haben wir die Kursentwicklung der Basiswerte ebenfalls 10 000-fach simuliert. Die Mindestrendite gibt an, wie viel der Anleger pro Jahr mindestens bekommt, wenn er das Zertifikat von Anfang bis Ende hält. Der Ausgabeaufschlag ist berücksichtigt.

Maximale Rendite. Das ist die höchstmögliche Rendite von Zertifikaten mit Auszahlungsobergrenze.

Mittlere Renditedifferenz gegenüber dem Basiswert. Wir geben an, wie stark die mittlere Rendite des Zertifikates von der des Basiswertes abweicht.

Entgangene Dividende. Dieser Wert schätzt anhand der vergangenen fünf Jahre die Dividendenrendite, auf die der Anleger verzichten muss, wenn dem Basiswert kein Performance-, sondern ein Kursindex zugrunde liegt.

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