Unser Rat

Anlageziel. Garan­tiezertifikate sind stets Kompromiss­lösungen. Sie eignen sich weder für Anleger mit ausgeprägtem Sicher­heits­bedürfnis noch für risiko­bereite Investoren. Nur Anleger, die über ein Hintertürchen etwas Aktienflair in ihr Depot bringen wollen, liegen mit dieser Produktgattung richtig.

Auswahl. Akzeptable Rendite­chancen haben nur die Zertifikate ohne Kappungs­grenze (Cap). Sie sind aber nicht in Verbindung mit einer Voll­absicherung erhältlich. Wer Verluste ­kategorisch ausschließen möchte, sollte sich für die zahmere Variante mit 100-prozentigem Schutz entscheiden.

Börsenkauf. Nur wenn der Kauf­kurs beim Börsenkauf nied­riger liegt als der Kapital­schutz (siehe Tabelle: Garantiezertifikate auf den Euro Stoxx 50 im Vergleich), besteht keine Verlustgefahr.

Alternative. Wer eine Fest­zins­anlage mit einem kleinen Anteil an Index­aktienfonds kombiniert, erzielt bei geringeren Kosten einen ähnlichen Effekt wie mit einem Garan­tiezertifikat. Bei fünf Jahren Anlagedauer sind 10 Prozent Aktienfonds möglich, wenn das restliche Depot sichere 3 Prozent pro Jahr bringt.

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