GS-Zeichen Meldung

Mal sind es Lichterketten, mal Anlegeleitern, mal Dampfreiniger: Immer wieder fallen Produkte negativ auf, die trotz des GS-Zeichens für geprüfte Sicherheit gefährlich sind. Sie tragen es zu Unrecht. Entweder, weil sich das verkaufte Produkt sicherheitstechnisch von demjenigen unterscheidet, das als Muster bei der Prüfstelle vorlag. Oder weil die angebliche Untersuchung durch ein unabhängiges Prüfinstitut gar nicht stattfand, das Prüfsiegel also gefälscht ist. Das neue Produktsicherheitsgesetz will solche Missstände verhindern. „Jeder Importeur muss jetzt prüfen, ob für ein GS-Zeichen auch tatsächlich ein Zertifikat vorliegt“, erklärt Dr. Matthias Honnacker von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund.

Tipp: Sie können selbst gefährliche Produkte melden – entweder direkt bei der lokalen Gewerbeaufsicht oder im Information and Communication System for Market Surveillance unter www.icsms.org in der Rubrik Verbraucher.

Dieser Artikel ist hilfreich. 38 Nutzer finden das hilfreich.