Erneut verschickt die Gebühren­einzugs­zentrale (GEZ) bundes­weit Briefe, ihr eine Einzugs­ermächtigung zu erteilen – auch an Verbraucher, die ihre Rund­funk­gebühr per Last­schrift zahlen. Es geht um die künftige europäische Sepa-Last­schrift, die Ende 2012 kommen soll. Für Kunden ändert sich in der Praxis nichts. Niemand muss das GEZ-Formular unter­schreiben, die alte Einzugs­ermächtigung gilt weiter. Wer aber auch in Sepa-Zeiten per Last­schrift zahlen möchte, kann ruhig jetzt schon das Mandat erteilen. IBAN und BIC, die dort erfragt werden, sind die „Interna­tional Bank Account Number“, also die interna­tionale Konto­nummer, und der „Bank Identifier Code“, die interna­tionale Bank­leitzahl. Beide stehen meist auf dem Konto­auszug. Mit der neuen Rund­funk­gebühr hat das Schreiben nichts zu tun. Die soll ab 2013 jeder Haushalt zahlen, auch wer gar kein Radio oder TV besitzt. Sie soll nicht teurer sein als die TV-Gebühr, die aktuell 17,98 Euro monatlich beträgt.

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