Die Futura Finanz aus Hof muss einem Anleger 16 000 Euro Schadenersatz zahlen, weil ihre Mitarbeiter ihn mit falschen Informationen in einen Beteiligungsvertrag der Frankonia Sachwert AG gelockt haben. Die Vermittler des Finanzvertriebs hätten ihn weder über das Risiko eines Totalverlusts noch über mögliche Nachschusspflichten aufgeklärt, urteilte das Oberlandesgericht Stuttgart (Az. 7 U 43/06, Revision nicht zugelassen).

Die Vermittler hätten die Anlage als sicher dargestellt. Auch habe sein Mandant keinen Prospekt erhalten, erklärte der Stuttgarter Anwalt Oliver Renner. Der Darstellung der Futura Finanz, die Vermittler seien im eigenen Namen und nicht für die Futura Finanz tätig geworden, glaubte das Gericht nicht.

Finanztest hatte schon 2001 vor dem Frankonia-Beteiligungsangebot gewarnt und die unseriösen Vertriebsmethoden der Futura Finanz bei der Vermittlung der Frankonia-Angebote kritisiert.

  • Die Futura Finanz AG, die in die Futura Finanz GmbH & Co. KG umgewandelt wurde, und die Frankonia stehen seit langem auf unserer Warnliste.

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