Fußpilz Den Garaus machen

Jucken zwischen den Zehen, Rötungen, Nässen, Schuppung und Blasenbildung sind die Symptome. Tinea pedis, Fußpilz, lautet die Diagnose. Hefepilze oder Fadenpilze haben sich im Fußbereich angesiedelt. Als Therapie helfen Antipilzsprays oder -salben. Doch schon vorbeugend lässt sich mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen das Risiko einer Fußpilzinfektion vermindern. Dermatologen empfehlen:

  • Füße täglich waschen und gut abtrocknen – auch zwischen den Zehen. Durch Bewegung für Durchblutung der Füße sorgen.
  • Bequeme, gut belüftete Schuhe tragen und Strümpfe aus Naturmaterialien täglich wechseln.
  • Im Schwimmbad, in der Sauna und im Hotelzimmer sind Sandalen ein Muss. Auch zu Hause nicht barfuß laufen. Risikogruppen (Sportler) können vorbeugend ein Antipilzspray anwenden.

Tipp: Hat sich Fußpilz angesiedelt, sollten Sie Ihre Wäsche bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Auch Schuhe müssen behandelt werden: Beträufeln Sie ein Tuch mit Formalin (Apotheke), stecken es zusammen mit den Schuhen in eine Plastiktüte und legen Sie die gut verschlossene Tüte für etwa fünf Tage auf den Balkon. Die entstehenden Formalindämpfe töten die Pilzsporen ab. Anschließend Schuhe etwa zwei Tage auslüften lassen.

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