Hornhaut­cremes: Schönere Füße in vier Wochen

Fußpflege Special

Links Gehwol med Hornhaut-Creme, rechts Scholl Anti-Hornhaut-Creme Intensiv.

Bequem und wirk­sam: Effektive und spür­bare Hornhaut­minderung versprechen Gehwol med Hornhaut-Creme (zirka 7,20 Euro je 75 ml) und die Anti-Hornhaut-Creme Intensiv von Scholl (zirka 7,45 Euro je 75 ml). Schon nach Tagen soll eine Besserung fest­zustellen sein. Scholl setzt dabei auf Inhalts­stoffe wie Frucht­säuren, Pfirsichkernöl und Aloe Vera. Gehwol wirbt mit Urea und Seiden­extrakten. Wir haben diese beiden Produkte markt­bedeutender Firmen exemplarisch geprüft, da sie konkrete Angaben dazu machen, wann eine Wirkung eintreten soll. Und in der Tat: Beide Cremes versprechen nicht zu viel. Das bestätigten unsere zehn Probandinnen, die sich mit beiden Produkten vier Wochen zweimal täglich die verhornten Fersen eincremten. Zusätzlich beur­teilte eine Profitesterin die Rauigkeit der Fersen – vor und nach der Anwendung. Schon nach fünf Tagen waren sie nicht mehr ganz so stark verhornt, die Haut weniger trocken und rau. Die Füße wirkten gepflegter. Nach vier Wochen hatte sich der Zustand der Füße weiter deutlich verbessert. Leichte Vorteile zeigten sich dabei für die Gehwol-Creme. Sie war auch der Favorit der Teste­rinnen.

Fazit: Hornhaut­cremes pflegen die Füße und machen raue Stellen wieder weicher und geschmeidiger. Sie sind nichts für Eilige. Sie vermindern die Hornhaut nicht so schnell wie Feile, Raspel und Co. Dafür sind sie bequemer und ohne Verletzungs­gefahr anzu­wenden. Bei sehr starker Hornhaut jedoch wird das Cremen allein wahr­scheinlich nicht ausreichen.

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