Fussballaktien Meldung

Borussia Dortmund, der bisher einzige in Deutschland börsennotierte Fußballclub, steht vor einem wirtschaftlich erfolgreichen Jahr. Das vermuten jedenfalls die Analysten der Hypovereinsbank, die den deutschen Fußballmarkt in einer Studie mit dem Titel „Wichtig is’ auf’m Platz“ unter die Lupe nehmen. Für das Geschäftsjahr 2002/2003 prognostizieren die Banker dem Traditionsverein einen Umsatz von 126,3 Millionen Euro und einen Gewinn von 3,2 Millionen Euro. Wenn die Sammer-Truppe allerdings versagt und an keinem internationalen Wett­bewerb teilnimmt, wäre dies mit einem Verlust von 34 Millionen Euro verbunden.

Neben Manchester United sei Borussia Dortmund das einzige börsennotierte Fuß­ballunternehmen, das im laufenden Geschäftsjahr Gewinn erzielen wird. Der Substanzwert des Traditionsclubs übersteige deutlich den derzeitigen Börsenwert von rund 100 Millionen Euro. Zum Substanzwert rechnen die Banker den Lizenzspielerkader mit einem Wert von mehr als 120 Millionen Euro, das vereinseigene Westfalenstadion mit 45 Millionen Euro sowie den Markennamen Borussia Dortmund mit einem geschätzten Wert von 75 Millionen Euro. Anleger sollten allerdings beachten, dass ein Investment in Aktien von Fußballclubs eher ein Fanartikel als eine gediegene Geldanlage ist.

Dieser Artikel ist hilfreich. 54 Nutzer finden das hilfreich.