Fußballaktien Meldung

Auch zu Beginn der neuen Bundesligasaison scheuen die deutschen Fußballclubs den Gang an den Kapitalmarkt. In der vergangenen Saison war es jedenfalls gut, dass sich die Vereine nicht auf das glatte Börsenparkett gewagt hatten. Denn so, behaupten Spötter, sei den Teutonen-Kickern mit ihrem misslungenen Auftritt bei der Europameisterschaft wenigstens ein Kursabsturz der Vorzeigevereine erspart geblieben. So müssen sich fußballbegeisterte Börsianer auch in den nächsten Monaten in anderen europäischen Ligen bedienen.

Zwischenzeitlich sind mehr als 30 Vereine börsennotiert, die meisten aus England. Am wichtigsten für Wachstum und Ertrag der Fußballunternehmen ist die Vermarktung der Fernsehrechte und der Marken (Merchandising). Doch die Kursentwicklung ist weiterhin abhängig vom sportlichen Erfolg der Clubs.

Ein langfristig erfolgreiches Investment versprächen ohnehin nur wenige Vereine, betonen Experten und nennen in der Regel Manchester United, Lazio Rom, Bröndby Kopenhagen und Ajax Amsterdam als Börsenfavoriten. Deutsche Anleger mit sportlichem Ehrgeiz können auch in den Fonds UniSport50-Plus der Union Investment investieren, der sein Geld allerdings auch in Unternehmen wie adidas oder Nike steckt, die am Sportmarkt beteiligt sind. Ganz mutige Anleger können seit kurzem auch einen Optionsschein für die Aktie von Manchester United an der Börse erwerben (WKN 753 288). Wenn der Kurs stark steigt, können Anleger damit günstig Manchester-Aktien kaufen. Aber vorher müssen sie bei jedem Spiel von Beckham & Co. mitzittern.

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