Fußball-WM 2006 Meldung

Bei der Fußball-WM, die nächstes Jahr in Deutschland stattfindet, soll es auch ökonomisch korrekt zugehen: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Fairhandelsorganisation Transfair Deutschland haben die FIFA aufgerufen, bei allen Spielen der Meisterschaft ausschließlich Fußbälle aus „fairem Handel“ einzusetzen. Die Weltmeisterschafts-Bälle werden von adidas-Salomon geliefert, einem der zehn offiziellen Sponsoren der FIFA. Zwar hat sich adidas-Salomon in einem eigenen Kodex dazu verpflichtet, nur mit solchen Zulieferern zusammenzuarbeiten, „die ihre Mitarbeiter in Bezug auf Löhne, Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen fair und gesetzeskonform behandeln“. Transfair setzt jedoch höhere Standards. Hin­tergrund: 70 Prozent aller handgenähten Fußbälle des Weltmarkts kommen aus Pakistan, wo sie häufig unter miserablen Arbeitsbedingungen hergestellt werden.

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