Fußball-EM 2012 Meldung

Genießen wie die Gastgeber: Wer gerne zur EM reisen würde, aber zuhause bleiben muss, kann seine Wehmut in der Küche ausleben. test.de erklärt, wie man Spezialitäten der Polen und Ukrainer nachkocht.

Pierogi, Wareniki, Borschtsch

Kartoffeln, Fleisch, Pilze, Beeren – heimische Zutaten von Hof, Wald und Wiese prägen die Landesküchen Polens und der Ukraine. Einige Gerichte gibt es in beiden Staaten, etwa gekochte Teigtaschen. In Polen heißen sie Pierogi, in der Ukraine Wareniki. Auch grenzenlos geliebt: Borschtsch.

So gelingt Borschtsch in der heimischen Küche

Eines von unzähligen Borschtsch-Rezepten (für 8 Personen):

  • 1 große Zwiebel und 750 g Rindfleisch (Gulasch) im großem Topf anbraten, salzen und pfeffern.
  • Mit 4 Liter Wasser auffüllen, aufkochen, 2,5 Stunden ziehen lassen.
  • 4 mittelgroße rote Bete schälen, in einem anderen Topf 40 Minuten gar kochen, abkühlen lassen, fein stifteln. Mit Salz, je 1 Esslöffel Zucker und Essig ziehen lassen.
  • Sehr fein geschnittene Streifen von 1 Weißkohl und Würfel von 7 Kartoffeln zum Fleischsud geben. Sobald die Kartoffeln gar sind, abgetropfte Tomaten aus einer großen Dose zugeben. Kurz köcheln lassen, dann rote Beete zugeben, aufkochen, fertig.
  • Obendrauf gehört noch ein Klecks Schmand, Smetana genannt.

Eingemachtes, Wurst und Kohl

Die Köche beider Länder legen traditionell viel Gemüse ein. Salzgurken und süßsaure rote Beete aus Polen empfehlen sich als gesunde Snacks, ebenso marinierte Paprika aus der Ukraine. Osteuropäische Spezialitätengeschäfte bieten die Konserven mit Originalherkunft. Vor allem die Polen sind berühmt für ihre deftigen Würste, darunter Kabanossi und geräucherte Krakauer. Sie eignen sich weniger für den Grill, dafür umso mehr auf Brot. Ergiebig, fein-würzig, reich an Vitaminen und Ballaststoffen – der Weißkohl stellt das Hauptgemüse beider Küchen dar. Es gibt ihn oft als Salat – etwa mit Essig-Öl-Soße.

Und zum Trinken?

Viel Schwarztee und Mineralwasser – damit stillen die Gastgeber den Durst im Alltag. Die Ukrainer trinken auch Getränke auf Kompottbasis. Zur EM fließen wohl noch viel Bier und Wodka – da heißt es nicht Prost, sondern Na zdrowie (Polen) oder Ypa (Ukraine).

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