Der niederländische Ölkonzern Royal Dutch und die britische Ölservicegesellschaft Shell werden zusammengelegt. Dadurch entsteht die zweitgrößte europäische Börsengesellschaft. Nur der britische Ölkonzern BP hat einen noch höheren Börsenwert. Von der Fusion sind auch die europäischen Aktienindizes betroffen. Da die neue Gesellschaft an der Londoner Börse gelistet wird, kommt sie nicht in den Euro Stoxx 50, der die wichtigsten Aktiengesellschaften der Euro-Zone enthält. Bisher gehört Royal Dutch zu den Schwergewichten des Euro Stoxx 50.

Dagegen wird die fusionierte Royal Dutch Shell ein wichtiges Mitglied im Stoxx 50. Dieser Index bildet die größten europäischen Aktiengesellschaften einschließlich Großbritanniens und der Schweiz ab.

Weitere Neuerung: Der zusammengelegte Großkonzern wird nach dem Vorbild von US-amerikanischen Unternehmen die Dividende quartalsweise ausschütten. Royal Dutch gehört seit längerem zu den Euro-Stoxx-Aktien mit der höchsten Dividendenrendite.

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