Viele Modelle, viele Entscheidungen: So finden Sie die richtige Funk­tions­jacke

Es gibt keine Funk­tions­jacke für jede Gelegenheit. Vor allem Einsatz­zweck, aber auch Pass­form, Kapuze oder Taschen entscheiden über die Wahl.

Zweilagen-Jacken. Dazu gehören die Modelle in unserem Test. Das Angebot reicht von der dünnen Regenjacke für kleine Touren bis zum robusteren Modell für Wanderungen mit leichtem Gepäck. Für Gebirgs­touren mit schwerem Ruck­sack eignen sie sich weniger. Zweilagen-Jacken sind mit einem losen Innenfutter versehen. Es kann durch zu schweres Gepäck auf der Membran oder Beschichtung scheuern und sie auf Dauer schädigen. Die Membran ist eine mit dem Oberstoff punktuell verklebte hauchdünne Folie. Die Beschichtung ist flächig auf der Innenseite des Ober­stoffs aufgebracht.

Dreilagen-Jacken. Sie sind robuster und eignen sich auch für Gebirgs­touren mit schwerem Ruck­sack. Das Innenfutter ist auf die Membran geklebt. Oberstoff, Membran und Futter bilden eine Schicht. Dadurch ist die Membran gut vor Abrieb und Beschädigung geschützt.

Kapuze. Eine Kapuze nutzt nichts, wenn sie die Augen verdeckt. Sie sollte sich vorn und hinten verstellen lassen. Entscheiden Sie ansonsten nach Vorlieben: Im Kragen verstauen oder abnehmen? Mit Schild, ohne?

Kragen. Hoch bis zum Kinn und gut einge­stellt mit Gummi­zug schützt er vor Wind und Wetter. Wer es kuschelig mag, wählt einen Kragen mit Fleece.

Taschen. Mehr Taschen bedeuten mehr Risiko, dass Wasser eindringt. Nähte müssen gut abge­klebt sein. Wer regel­mäßig einen Ruck­sack mit Bauchgurt trägt, profitiert von hoch angesetzten Vordertaschen.

Verstell­bare Bünd­chen. Praktisch sind Klett­verschlüsse. Sie verschließen Ärmelbünd­chen vor Regen und Zugluft. Geöffnet sorgen sie für Kühlung.

Achselreiß­verschlüsse. Geöffnet sorgen sie für Kühlung.

Einzipp­bare Innenjacke. Sie ermöglicht einen zusätzlichen Wärmeschutz und den Einsatz als Winterjacke.

Trage­komfort. Die Jacke muss gut sitzen. Probieren Sie im Laden alles aus. Kapuze aufsetzen, einstellen: Ist das Sicht­feld gut? Dreht sie sich gut mit? Stimmen alle anderen Details?

Preis. Am Ende zählt noch der Preis. Der Testsieger kostet 179 Euro.

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