Kommentar: Halb­wegs engagiert

Adidas, Jack Wolfs­kin und Schöffel zeigen in dieser Unter­suchung das größte Engagement. Strategisch am besten aufgestellt in puncto CSR-Strategie ist Adidas, aber auch Jack Wolfs­kin über­zeugt. Adidas zeigt als Einziger gute Produktions­bedingungen in der Nähfabrik in Indonesien, Über­stunden halten sich in Grenzen, bezahlt wird etwas mehr als der gesetzliche Mindest­lohn, der Umwelt­schutz ist hervorragend. Adidas konnte aber zu den Zuständen in den restlichen Produktions­stätten keine Angaben machen. Die Fabrik in Vietnam, die für Jack Wolfs­kin näht, zahlt etwas mehr als den gesetzlichen Mindest­lohn, teil­weise werden aber mehr Über­stunden gemacht als erlaubt. Die Fabrik, die für Schöffel in China näht, zahlt den gesetzlichen Mindest­lohn plus Zulagen, Über­stunden sind die Regel, oft mehr als erlaubt. Zudem erhalten nicht alle Beschäftigten Sozial­leistungen. Jack Wolfs­kin ist seit 2010, Schöffel seit 2011 Mitglied der Fair Wear Foundation. Sie haben sich damit verpflichtet, die Arbeits­bedingungen laufend zu prüfen und zu verbessern. Die beiden kümmern sich auch am besten um Kunden­anfragen.

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