So haben wir getestet

Im Test: Untersucht wurden die 17 Anbieter der 17 Funk­tions­jacken aus dem Warentest.
Die Unter­suchung basiert auf 29 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unter­nehmens­ver­antwortung (siehe www.test.de/csr).
Jeder Anbieter erhielt zwei Fragebögen. Wenn er zustimmte, wurde er in der Firmenzentrale von Experten besucht, die Nähfabrik (Konfektion) durch Experten über­prüft und Arbeiter interviewt. Bewertet wurden auch Antworten auf verdeckte Kunden­anfragen, Informationen von Verpackung, Produkt sowie der Internet­auftritt.
Unter­suchungs­zeitraum: Febr. bis Juni 2012.

Unter­nehmens­politik: 20 %

Über­prüft wurde die CSR-Strategie des Unter­nehmens wie zum Beispiel die Unter­nehmens­leit­linien zum sozialen und ökologischen Handeln, Austausch und Umgang mit den Beschäftigten, Weiterbildung, Verankerung des Umwelt­schutzes, Umsetzung ökologischer Beschaffungs­richt­linien, Anforderungen an den Schad­stoff­gehalt der Jacke sowie Austausch mit Interes­sengruppen (Nicht­regierungs­organisationen). Geprüft wurde auch der Service für Verbraucher: drei verdeckte Kunden­anfragen an das Unternehmen, Informationen über gesell­schaftlich relevante und umwelt­relevante Aspekte in deutscher Sprache im Internet.

Produktion

  • Jacke (Nähfabrik): 40 %
  • Komponenten: 10 %
  • Färben und veredeln: 10 %
  • Membran: 5 %
  • Gewebe: 5 %

Arbeits­bedingungen: Bewertet wurden bei allen Produktions­stufen soziale Mindest­stan­dards: unter anderem die Definition von Anforderungen, deren Kommunikation an die Lieferanten und deren Über­prüfung. Dazu freiwil­lige Maßnahmen wie Gesund­heits­förderung sowie Arbeits­schutz, soziale Leistungen, Vermeidung über­höhter Arbeits­zeiten, Sicherung eines gesetzlichen Mindest­lohns oder eines existenz­sichernden Lohns. Umwelt­schutz: ökologische Anforderungen an die Jacke und deren Produktion, unter anderem die Definition von Anforderungen an das Produkt und die Produktions­prozesse, deren Kommunikation an die Lieferanten sowie deren Über­prüfung.

Tranzparenz: 10 %

Einbezogen wurden öffent­lich zugäng­liche Berichte (Geschäfts­berichte oder Nach­haltig­keits­berichte), die Teil­nahme an der Befragung, die Bereitschaft zur Über­prüfung der Produktions­stätte und zu Arbeiter­interviews.

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