Schokolade macht glücklich – und vielleicht ja auch gesünder. Intensiv tüftelt daran der weltgrößte Schokoladenhersteller, Barry Callebaut. Sein neuester Coup: Die Schokolade „Sympadent“ soll die Zähne schonen, weil Milchpulver und Zucker ersetzt wurden. So soll weniger schädliche Säure im Mund entstehen. 2007 hatte Callebaut Schokolade mit Probiotika entwickelt, um die Darmflora zu unterstützen. Noch länger gibt es Acticoa, eine dunkle Schokolade mit besonders hohem Anteil an Flavonoiden. Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Bei uns sind auch drei Sorten erhältlich, aber wenig bekannt – wie die „Apothekenschokolade“ von Stollwerck und die „Acticoa Cryspy“ von Suwelack. Callebaut legt für die Wirkung auch Studien vor. Das Problem: Sie sind nicht unabhängig, da er sie mitfinanziert.

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