So haben wir getestet

Im Test: 13 WLan-Laut­sprecher mit und ohne Sprach­assistenten, größere Modelle mit einem Volumen von wenigs­tens vier Litern. Wir kauf­ten die Geräte im September 2019 anonym im Handel. Die Preise ermittelten wir in einer über­regionalen Handels­erhebung im Oktober 2019.

Unter­suchungen: Für die Prüfungen nutzten wir ein Android-Handy, auf dem die App des Sprach­assistenten und die gegebenenfalls vom Laut­sprecheranbieter empfohlene Steuerungs-App installiert wurden.

Ton: 50 %

Im Hörtest bewerteten fünf geschulte Hörer den Klang mit Stücken aus den Bereichen Klassik, Pop, Elektronik und Hörspiel: Blindtest im Einzel­betrieb mit einer Box (Mono) und, wenn möglich, mit einem zweiten identischen Laut­sprecher im echten Stereo-Betrieb. Die Hörer bewerteten Gesamt­eindruck, Volumen, Natürlich­keit, Bass­wieder­gabe und Stereo­wirkung. Die maximale Laut­stärke ermittelten wir durch den Schall­druck­pegel im Bass­bereich bei 80 und 100 Hertz in einem Meter Entfernung, bei dem gerade noch keine hörbaren Verzerrungen auftraten. Stör­geräusche im Betrieb und im Standby ermittelten wir subjektiv in einer sehr leisen Umge­bung. Ein Experte prüfte die WLan-Reich­weite inner­halb eines Gebäudes an zehn verschiedenen Stand­orten.

Hand­habung: 20 %

Fünf Experten bewerteten die Gebrauchs­anleitung, die die Anbieter mitliefern oder per Weblink bereit­stellen, sowie Hilfen in der App. Unsere Experten bewerteten die Inbetrieb­nahme, also das Einrichten und Verbinden des Laut­sprechers mit dem WLan, sowie den täglichen Gebrauch (Bedienen am Gerät und per App, Medien­wieder­gabe und Qualität von Anzeige oder Display).

Sprach­assistent: 10 %

Drei Experten prüften die Sprach­bedienung, darunter die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Formulierungen, Umge­bungs­geräuschen, der Entfernung des Sprechers und die Stimm­erkennung unterschiedlicher Nutzer. Drei Experten beur­teilten die Abhängig­keit der Sprach­erkennung von Aussprache und Betonung, fünf Experten bewerteten die Natürlich­keit der Sprach­ausgabe.

Funk­tionen wie Wetterinfos und Wissenfragen: Ein Experte bewertete unter anderem Wecker, Timer, Kalender, Wetterinfos, Wissens­fragen und Einkaufen. Der Experte prüfte Telefon­funk­tionen wie Anrufe, Sprach­nach­richten, Text­nach­richten und die Notruffunk­tion. Er prüfte die Medien­wieder­gabe per Sprach­befehl sowie die Lösch­möglich­keiten von Sprach­aufzeichnungen in der App oder auf der Webseite.

Strom­versorgung: 5 %

Wir bewerteten den Strom­verbrauch anhand eines Nutzer­profils mit täglich 3 Stunden Musik­wieder­gabe bei mitt­lerer Laut­stärke und 21 Stunden Standby. War ein Ausschalter vorhanden, wurde dieser im Strom­verbrauch berück­sichtigt. Für Geräte mit integriertem Akku bewerteten wir zudem die Akku­lauf­zeit bei Musik­wieder­gabe, die Ladedauer des Akkus und die Akku­stands­anzeige.

Vielseitig­keit: 5 %

Die Vielfalt der Zuspiel­möglich­keiten, etwa über Streaming­dienste, Internet­radio und von der heimischen Fest­platte, sowie die verschiedenen Anschlüsse wurden über ein gewichtetes Punkteschema bewertet.

Basis­schutz persönlicher Daten: 10 %

Spar­sames Erheben von Nutzer­daten: Wir bewerteten, ob ein Nutzer­konto angelegt werden muss und wie viele Daten der Anbieter dabei erfasst. Wir analysierten, welche Daten bei der Nutzung mit iOS- und Android-Apps gesendet werden. Ob und wie der Anbieter die Daten verarbeitet oder an Dritte weitergibt, können wir nicht prüfen.

Mängel in der Daten­schutz­erklärung: Ein Jurist über­prüfte die Daten­schutz­erklärung des Laut­sprecher-Anbieters und die des Sprach­assistenten (falls integriert). Er monierte Klauseln, die den Verbraucher benach­teiligen. Die Daten­schutz­erklärungen wurden von den Webseiten geladen oder in den Apps ange­zeigt.

Mängel in den AGB und Nutzungs­bedingungen: 0 %

Ein Jurist bewertete die allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) und die Nutzungs­bedingungen des Laut­sprecher-Anbieters sowie gegebenenfalls die des Sprach­assistenten-Anbieters, die von den Webseiten herunter­geladen oder in den Apps ange­zeigt wurden. Er über­prüfte sie auf unzu­lässige Klauseln, die den Verbraucher benach­teiligen.

Weitere Unter­suchungen

Wir analysierten den Daten­strom der Laut­sprecher. Es wurden keine Sprach­daten gesendet, wenn der Laut­sprecher nicht akti­viert war.

Abwertungen

Abwertungen sorgen dafür, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen setzten wir ein: Bei sehr deutlichen Mängeln in der Daten­schutz­erklärung werteten wir den Basis­schutz persönlicher Daten um eine Note ab. War der Basis­schutz nur ausreichend, werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine halbe Note ab. Ebenso bei sehr deutlichen Mängeln in den AGB und Nutzungs­bedingungen.

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