Die WLan-Laut­sprecher im Test von Teufel, Yamaha und Ikea.

Kabel sind out – viele Menschen streamen ihr Musik­programm im Heimnetz­werk direkt auf Funk­laut­sprecher. Größere WLan-Laut­sprecher sind aufgrund ihres Volumens ideal für Musik, sie können eine Stereo­anlage ersetzen. Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen WLan-Laut­sprecher-Test 13 Geräte getestet: von Ikea über Google bis Sonos. Die Preise liegen zwischen 99 und 500 Euro. Guten Klang gibt es schon für wenig Geld. Die Testsieger klingen sogar sehr gut.

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TestWLan-Laut­sprecher-Test (2020)06.02.2020
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13 WLan-Laut­sprecher im Test

Die Funk­laut­sprecher im Test haben das Volumen für satten Sound. Es sind größere WLan-Laut­sprecher von Block, Dynaudio, Google, Harman/Kardon, Ikea, Marshall, Sonos, Sony, Technisat, Teufel und Yamaha. Sie sind auf anspruchs­volle Musik­wieder­gabe ausgelegt. Im großen Hörtest der Stiftung Warentest mussten die Funk­laut­sprecher ihre Qualität beweisen. Fünf geschulte Juroren bewerteten den Klang ohne Ansehen der Boxen. In diesem Blind­versuch beur­teilten die Juroren die Wieder­gabe von Klassik, Pop, Elektronik und Hörspiel. Der Marken­name und das Design der Box spielen im Test der Stiftung Warentest keine Rolle.

Das bietet der WLan-Laut­sprecher-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 13 WLan-Laut­sprecher. Im Test: größere WLan-Lautspecher für anspruchs­vollen Musikgenuss. Darunter WLan-Laut­sprecher mit Sprach­assistent Amazon Alexa oder Google Home und WLan-Laut­sprecher ohne Sprach­assistent – nur mit Steuerungs-App. Zudem bekommen Sie die Ergeb­nisse unseres Tests aus test 12/2016 von dem 11 WLan-Laut­sprecher noch erhältlich sind.

Kauf­beratung. Wir zeigen welche WLan-Laut­sprecher gut klingen. Der Preis-Leistung-Sieger kostet 99 Euro, den Testsieger mit dem besten Klang gibt es für 254 Euro.

Tipps und Hintergrund. Die Funk­laut­sprecher im Test können eine komplette Stereo­anlage ersetzen. Musik kommt immer häufiger kabellos auf den Laut­sprecher. Die Über­tragung per WLan ist komfortabel und erlaubt das Streamen aus verschiedenen Quellen. Die WLan-Laut­sprecher im Test haben oft zusätzlich noch Anschlüsse für CD-Spieler oder Platten­spieler. Gesteuert wird in jedem Fall per App.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt WLan-Laut­sprecher aus test 2/2020 und zum Vorgängertest aus test 12/2016.

Zwei Funk­laut­sprecher für echten Stereo­sound

Im Hörtest der WLan-Laut­sprecher zählen dagegen Volumen, Natürlich­keit, Bass­wieder­gabe und Stereo­wirkung. Echten Stereo-Klang darf der Zuhörer erst im Zusammen­spiel zweier Boxen erwarten. Bei vielen Modellen ist diese Stereo-Kopp­lung möglich. Details zur Ausstattung finden Leser nach dem Frei­schalten in der Tabelle zu diesem Test.

WLan-Boxen für die Party

Die Stiftung Warentest ermittelte die maximale Laut­stärke und bewertete, welche Funk­laut­sprecher party­tauglich sind. Durch ihre Bass­stärke und ihr Volumen können die meisten Wlan-Laut­sprecher im Test tatsäch­lich eine Party rocken. Mehrere Einzel­boxen lassen sich kombinieren. Alle Modelle im Test sind Multiroom-fähig: Die Steuerungs-App kann die Musik gleich­zeitig auf mehrere Laut­sprecher schi­cken. Solange sich die Boxen in der Reich­weite des WLan-Heimnetz­werks befinden, musizieren sie mit. Die Tester hörten aber nicht nur laut, sondern fahndeten auch nach Stör­geräuschen bei nied­riger Laut­stärke. Wichtig für anspruchs­volle Genießer, die mit Musik entspannen möchten. Ebenfalls im Test: die WLan-Reich­weite der Laut­sprecher.

Sieben Laut­sprecher mit Sprach­assistent

Nach Ton und Reich­weite standen Hand­habung, Sprach­assistent, Strom­versorgung und die Vielseitig­keit auf dem Programm. Sieben WLan-Laut­sprecher im Test kommen mit einem Sprach­assistenten daher: Amazon Alexa oder Google Home sind einge­baut. Modelle mit Sprach­assistent beant­worten Wissens­fragen, geben Auskunft über das Wetter von Morgen und reagieren auf Sprach­kommandos wie „Lauter“ und „Leiser“. Details zu allen WLan-Laut­sprechern im Test finden Sie in den Test­kommentaren und der Tabelle nach Frei­schalten des Tests.

Die Unterschiede bei Funk­laut­sprechern

Musik kommt immer häufiger kabellos auf den Laut­sprecher. Die Über­tragung per WLan ist komfortabel, Bluetooth macht die Boxen mobil. Gesteuert wird in jedem Fall per App.

Fürs Wohn­zimmer: Große WLan-Laut­sprecher

Voluminös. Zwei dieser Boxen ersetzen eine herkömm­liche Stereo­anlage. Ihr Klang erfüllt auch höhere Ansprüche. Die Musik­über­tragung erfolgt über einen WLan-Router. Boxen mit integriertem Sprach­assistenten können auf Zuruf auch Musik aus dem Internet spielen und Fragen beant­worten, etwa zur Nach­richten- oder Wetterlage.

Stärken:

  • Dank WLan höhere Band­breite und Reich­weite als Bluetooth
  • Starker Klang, gut für Musik
  • Party­tauglich

Schwächen:

  • Meist ist ein Strom­anschluss nötig
  • Modelle mit Akku nur bedingt mobil, da groß und schwer

Für die Küche: Kleine WLan-Laut­sprecher

Hand­lich. Im Funk­tions­umfang vergleich­bar mit großen WLan-Boxen, aufgrund des geringen Volumens aber mit schwächerer Tonqualität. Sie haben eher das Niveau eines Küchen­radios. Modelle mit Sprach­assistent kann man auch nach Wetterinfos oder Lottozahlen fragen. Mehr Details und Test­ergeb­nisse im Test Smarte Lautsprecher.

Stärken:

  • Preisgünstig
  • Hohe Band­breite und Reich­weite durch WLan statt Bluetooth

Schwächen:

  • Für Musiklieb­haber ist der Klang kein Hit
  • Kaum party­tauglich
  • Meist ist ein Strom­anschluss nötig, Modelle mit Akku sind selten

Für unterwegs: Bluetooth-Boxen

Ausdauernd. In Form und Größe sehr unterschiedlich, aber stets trans­portabel. Dank starkem Akku spielen sie auch im Park oder am Strand. Musik kommt per Bluetooth direkt vom Handy. Klingen schlechter als die aktuell geprüften großen WLan-Boxen. Mehr Details und Test­ergeb­nisse im Test Bluetooth-Boxen.

Stärken:

  • Durch Bluetooth und starken Akku mobil
  • Einfache Kopp­lung und Hand­habung: Streamt direkt vom Smartphone

Schwächen:

  • Klingen für ihre Zwecke gut, aber schwächer als große WLan-Boxen
  • Geringere Band­breite und Reich­weite als per WLan

Dieses Thema ist erschienen im November 2016. Es wurde am 29.01.2020 voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung.

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