Fundus-Gruppe Meldung

Anleger des Grand Hotel Heiligendamm können sich derzeit nur über ihren VIP-Status mit Vorteilen für ­Logis und Golfen freuen. Gewinne gibts noch nicht.

Enttäuschte Anleger verschiedener Fundus-Fonds setzen sich gegen den Chef der Fundus-Gruppe, Anno August Jagdfeld, zur Wehr. Jagdfeld habe mit ihrem Geld Objekte wie das Hotel Adlon in Berlin, die Gutenberg-Galerie in Leipzig oder das Grand Hotel Heiligendamm gebaut und daran gut verdient. Dagegen hätten viele der 56 000 Anleger geringe oder gar keine Ausschüttungen erhalten.

Ersten Widerstand leistete ein Zusammenschluss von Investoren des Fundus-Fonds 29. Sie setzten für den Fonds, der die Gutenberg-Galerie besitzt, einen externen Prüfer durch.

Ärger droht Jagdfeld auch von Anlegern der Fonds 27 und 34. Mehrere Anleger des Fonds 27 wollen klagen, nachdem das Bürohaus Pyramide notverkauft werden musste.

Anleger des Fonds 34, die sich ab 25 000 Euro am Grand Hotel Heiligendamm beteiligt haben, sind verärgert, weil sie noch mehr Geld geben sollen. Die Hypovereinsbank hat wegen der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung der Luxushotelanlage einen 15-Millionen-Euro-Kredit zum 30. Juni 2007 fällig gestellt, wenn dort das Treffen der acht größten Industrienationen stattfindet. Anstelle von Ausschüttungen erhielten Anleger die Aufforderung, dem notleidenden Fonds Darlehen zu geben.

  • Die Fundus-Fonds 27, 29, 34 stehen auf der Warnliste.

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