Führerscheinentzug Meldung

Nicht nur in der Karnevalzeit gilt: Hände weg vom Steuer nach Alkohol- oder Drogenkonsum. Nach dem Führerscheinentzug mussten im Jahr 2004 insgesamt 111 438 Personen zur medizinisch-psychologischen Untersuchung MPU – davon fast zwei Drittel wegen Alkohol- und 15 Prozent wegen Drogen- und Medikamentekonsums, teilte die Bundesanstalt für Straßenwesen mit. Während der Anteil der Alkoholfahrer leicht zurückging, nahmen die Drogenfälle erheblich zu. Die medizinisch-psychologische Untersuchung ist mit Recht gefürchtet: Weniger als die Hälfte der Prüflinge bekam nach absolvierter MPU den Führerschein zurück. Mehr als jeder Dritte wurde als ungeeignet abgelehnt, der Rest wenigstens noch als nachschulungsfähig eingestuft.

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