Ob Wellness-Wasser mit Kräuterextrakt von Fürst Bismarck oder ACE-Vitamin-Getränk von Wesergarten: Wer damit Durst löscht, nimmt sehr viel Fruchtzucker auf, wie die Verbraucherzentrale Hamburg feststellte. Untersucht wurden 35 Fertiglebensmittel, neben Getränken unter anderem auch Kuchen, Jogurts und Frühstückszerealien, zum Teil für Diabetiker. In vier Produkten steckten mehr als 20 Gramm Gesamtfruktose pro Portion, in 14 waren es über 10 Gramm. Das Problem am Fruchtzucker: Er klingt gesund, bleibt aber Zucker, ist also bei Übergewicht zu meiden. Dazu kommt, dass – anders als bei Haushaltszucker – ein Drittel der Deutschen Schwierigkeiten hat, Fruchtzucker aus dem Darm aufzunehmen (Fruktoseintoleranz). Die Folge: Blähungen oder Durchfall. Besonders kritisch für Betroffene ist zugesetzte „freie“ Fruktose auf Getreidebasis, die nicht aus den im Lebensmittel verarbeiteten Früchten stammt. Mehr zu den Produkten auf www.vzhh.de, Ernährung.

Tipp: Verbraucher sollten die Zutatenliste genau lesen. Bei Schwierigkeiten mit Fruktose ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Dieser Artikel ist hilfreich. 598 Nutzer finden das hilfreich.