Tast­unter­suchung der Brust

Früh­erkennung Special

Für Frauen ab 30 einmal im Jahr.

Die Tast­unter­suchung wird auch durch­geführt, wenn sich Frauen wegen eines Verdachts­falls an den Arzt wenden. Von 1 000 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren haben etwa bis zu 9 einen unent­deckten Tumor in der Brust. Experten können etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Tumoren durch Tast­unter­suchung finden. Laut Studien müssen aber 80 von 1 000 Frauen zwischen 40 und 50 Jahren damit rechnen, dass ein Knoten auffällt, der kein Tumor ist. Bei 1 000 Frauen zwischen 60 und 70 Jahren sind es etwa 40 „falsch-positive“ Fälle.

Das wird gemacht: Abtasten der Brust – oft Vorunter­suchung zur Mammografie.

Nutzen und Risiken: Wenn die Tast­unter­suchung mit einer Mammografie kombiniert wird, werden mehr Auffälligkeiten entdeckt. Es kommt immer wieder zu falschen Verdachts­befunden, die weitere Unter­suchungen erforderlich machen.

Tipp: Lassen Sie die Tast­unter­suchung machen. Im Verdachts­fall setzt eine Kette weiterer Unter­suchungen wie Ultra­schall der Brust oder Film-Mammografie ein, die oft einen Verdacht entkräften – und eine Gewe­beent­nahme vermeiden helfen.

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