Test auf Gebärmutterhalskrebs

Früherkennung Special

Für Frauen ab 20 einmal im Jahr.

Experten gehen davon aus, dass etwa 4 von 100 Frauen zwischen 25 und 40 Jahren eine auffällige Veränderung der Muttermundschleimhaut aufweisen.

Das wird gemacht: Der Arzt macht einen Zellabstrich (Pap-Test) vom Gebärmutterhals mit dem Ziel, verdächtige Schleimhautveränderungen zu entdecken.

Nutzen und Risiken: US-Experten schätzen, dass ein einmaliger Pap-Test die Hälfte verdächtiger Schleimhautveränderungen übersieht. Diese Fehlerrate sinkt deutlich, wenn der Test, wie in Deutschland üblich, regelmäßig wiederholt wird. Je häufiger der Pap-Test eingesetzt wurde, desto deutlicher verringerte sich in der Folge die Zahl der Gebärmutterhalskrebserkrankungen und der Todesfälle. In Deutschland ist die Rate der Todesfälle an Gebärmutterhalskrebs von 11 pro 100 000 Frauen im Jahr 1971 bis auf 3 im Jahr 1996 gesunken. Es gibt aber auch überflüssige Operationen.

Tipp: Der Test ist nützlich, doch Sie sollten auch wissen, dass mit diesem Test viele Zellveränderungen entdeckt werden, die sonst nie aufgefallen wären, weil sie sich von selbst zurückgebildet hätten. Selbst aus einer fortgeschrittenen Schleimhautveränderung entwickelt sich nur in etwa einem von acht Fällen Krebs.

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