Unter­suchung auf Blut im Stuhl

Früh­erkennung Special

Für 50- bis 54-Jährige einmal pro Jahr.

In Europa sind von 1 000 Männern und Frauen zwischen 45 und 75 Jahren etwa 10 an einem unerkannten Darm­krebs erkrankt, mehr als 300 tragen gutartige Polypen im Darm. Tests sollen helfen, Darm­krebs früh­zeitig zu entdecken.

Das wird gemacht: Am häufigsten angewendet wird der Haemoccult-Test, bei dem nach verstecktem (okkultem) Blut gesucht wird – per chemischem Nach­weis von rotem Blut­farb­stoff (Hämoglobin).

Nutzen und Risiken: Das Ergebnis des Tests ist nicht sicher. Auf einen tatsäch­lich entdeckten Darm­krebs kommen etwa zehn falsche Verdachts­diagnosen.

Tipp: Etwas sicherer als der Haemoccult-Test sind immunologische Stuhltests, die vom Patienten jedoch selbst zu bezahlen sind. Sie „über­sehen“ etwa ein Drittel der heran­wachsenden Darmtumoren, chemische Tests etwa zwei Drittel. Bei Hinweis auf Blut folgt meist eine Darm­spiegelung.

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