Das steckt im Müsli: Stark bearbeitet

Früchtemüslis Test

Haferflocken. Sie machen oft das halbe Müsli aus und sind Teil einer gesunden Vollwerter­näh­­rung. In ihnen stecken viele Ballaststoffe, weshalb sie bei Magen- und Darm­reizun­gen so hilfreich sind. Sie entstehen aus dem Korn des Hafers, das Fett enthält und schnell ranzig werden kann. Darum wird es vor der Verar­beitung erhitzt. Dabei bildet sich auch das nussartige Aroma. Am Ende werden die Körner zu Flocken geplät­tet.

Cornflakes (übersetzt: Maisflocken). Sie waren die ersten industriell produzierten Frühstücks-Zerealien. Das Ver­fah­ren haben die Brüder Kellogg Ende des 19. Jahrhunderts mit Weizen entwi­ckelt. Cornflakes werden aus gewalzten oder gemahlenen und gerösteten Maiskörnern hergestellt. Ihr hoher Zuckergehalt macht sie umstritten, ihr Knusperfaktor aber beliebt. Einige Hersteller bieten sie ohne Zucker an.

Nüsse. Sie kommen in Stücken oder gerieben in Müslis vor, insbesondere Haselnüsse (echte Nüsse), Mandeln und Pistazien (Steinfrüchte). Sie verleihen viel Aroma und haben eine günstige Fettzusammensetzung.

Rosinen. Mit ihrem hohen Zuckergehalt von bis zu 70 Prozent sorgen sie für die Süße. Es gibt sie als Korinthen, Sultaninen und Traubenrosinen. Für Früchtemüslis werden oft die hellen, kernlosen Sultaninen verwendet. Wie die anderen Früchte im Müsli können sie geschwefelt sein, damit sie nicht zu schnell verderben.

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