Fritz!Box + externe Fest­platte Meldung

Sensible Dokumente und private Fotos will nicht jeder im Cloudspeicher irgend­eines Anbieters ablegen. Alternative: eine persönliche Cloud einrichten. Besitzer eines modernen Fritz!Box-Routers von AVM haben es gut. Sie müssen keine Netz­werk­fest­platte mit Cloud­funk­tion erwerben, um eine persönliche Cloud zu realisieren. Auch die Fritz!Box stellt einfache Cloud­funk­tionen bereit. Der Nutzer muss allerdings eine externe Fest­platte per USB-Kabel an den Router anschließen.

Einfach einzurichten

Wir haben die Kombination aus Fritz!Box 7490 und Western Digital My Book ausprobiert. Der Vorteil dieser Lösung: Sie ist relativ einfach einzurichten. Zudem dürften viele Nutzer bereits eine Fritz!Box und eine externe Fest­platte zuhause haben. Es ist also eine recht kostengüns­tige Möglich­keit für neugierige Nutzer, die erste Schritte in die private Cloud wagen wollen.

Die Stiftung Warentest hat zehn Netz­werk­speicher getestet Daten sicher in der persönlichen Cloud speichern (test 2/2016).

Weniger Funk­tionen

Beim Funk­tions­umfang kann die Kombination aus Router und Fest­platte nicht mit persönlichen Cloudspeichern mithalten. So fehlt es zum Beispiel an der Möglich­keit, Zugriffs­rechte für einzelne Benutzer genauer zu bestimmen oder auto­matische Synchronisationen zwischen Datei­ordnern einzurichten.

Lang­samere Daten­über­tragung

Ein weiterer Nachteil: Die USB-Verbindung zwischen Fritz!Box und externer Fest­platte lieferte im Test eine lang­samere Daten­über­tragung als die Cloudspeicher, die per Netz­werk­kabel ange­schlossen wurden.

Kein voll­wertiger Netz­werk­speicher, aber kostengüns­tige Einstiegs­lösung

Alle, die bereits eine Fritz!Box zuhause haben, können sich damit in Kombination mit einer externen Fest­platte einfach an das Thema persönliche Cloud heran­wagen. Dieses Duo ist lang­samer und weniger vielseitig als vollwertige Netzwerkspeicher.

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