Fritteusen im Test Meldung

Fett­reduziert. Für etwa 230 Euro gart die Philips-Fritteuse Pommes mit heißer Luft.

Fett­reduziert. Für etwa 230 Euro gart die Philips-Fritteuse Pommes mit heißer Luft.

Schme­cken Pommes frites, die mit heißer Luft statt Öl frittiert wurden? Dieser Frage ist unsere belgische Schwesterzeit­schrift Test Achats nachgegangen. Die Tester ließen im Labor 4 Heiß­luft­fritteusen gegen 30 klassische antreten. Die herkömm­lichen Fritteusen schnitten tendenziell etwas besser ab. Sie punkteten mit besonders leckeren, schnell zubereiteten Pommes sowie beim Preis.

Testsieger schon für 60 Euro zu haben

Vorn landete Domo DO 458 FR für zirka 60 Euro. Zu den besten zählten zudem Fritel SF 4050 für etwa 70 Euro und Tefal FR3380 für rund 75 Euro. Aber auch eine Heiß­luft­fritteuse über­zeugte: Die mit 230 Euro deutlich teurere Philips HD9240/30 Airfryer XL ließ sich sehr leicht bedienen, auch ihre Pommes schmeckten. Ganz kamen sie an die klassisch zubereiteten Fritten aber nicht heran: Mit Heiß­luft werden sie schnell zu hart. Außerdem dauerte das Frittieren ohne Öl deutlich länger.

Philips-Fritten mit höherem Acrylamid­gehalt

Bleibt die Frage, ob Heiß­luft-Fritten gesünder sind. Aus frischen Kartoffeln zubereitet, beträgt ihr Fett­gehalt bei der Philips zirka 3 Prozent, bei den herkömm­lichen Fritteusen sind es bis zu 8,5 Prozent. Tief­gefrorene Pommes enthalten mehr Fett: 6 Prozent, in der Philips zubereitet, um die 15 Prozent bei den Öl-Fritteusen. Allerdings wiesen die Philips-Fritten einen höheren Acrylamid­gehalt auf als die der Konkurrenz. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Tipp: Um Acrylamid zu vermeiden, sollten Sie Pommes frites bei maximal 170 Grad frittieren. Verwenden Sie bei Öl-Fritteusen nur etwa 100 Gramm Kartoffeln pro 1 bis 1,5 Liter Öl.

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