Tipps

Vor dem Öffnen: Gekühlt und ungeöffnet hält sich Frischkäse oft bis zu drei Monate. Tiefkühlen sollte man ihn nicht, weil sich dann die Struktur verändert.

Nach dem Öffnen: In angebrochenen Packungen verdirbt der wasserreiche Frischkäse rasch. Unter optimalen Bedingungen hält er sich mehrere Tage. Wichtig: ständige Kühlung, sauberes Besteck, sauberer Kühlschrank.

Bei Schimmel: Wenn der erste Schimmel sichtbar ist, durchzieht meist schon ein unsichtbares Schimmelpilzgeflecht das Innere des Käses. Werfen Sie den Frischkäse deshalb besser weg.

Zum Kochen: Frischkäse bindet Suppen und Soßen ähnlich gut wie Crème fraîche und Sahne. Auch fettreduzierter Frischkäse eignet sich dafür. Ein Rezept für Frischkäsenockerln in Spinatsuppe finden Sie unter Rezept.

Zum Backen: In den USA kommt Frischkäse in viele Kuchen, am bekanntesten ist die „kalt gebackene“ Philadelphia-Torte: Dafür 1 Paket Löffelbiskuits zerbröseln, mit 100 Gramm Margarine oder Butter mischen, Masse in eine Springform drücken. Eine Packung Götterspeise nach Anleitung kochen, lau­warm unter eine Creme heben aus: 1 Packung Frischkäse, 8 Esslöffeln Zucker, 1 Spritzer Zitronensaft, 2 Be­chern geschlagener Sahne. Kühlen.

Auf Brot: Wer Frischkäse statt Butter aufs Brot schmiert, spart Kalorien. Eine Frischkäseportion (20 Gramm) der Doppelrahmstufe liefert etwa 52 Kilokalorien, eine der Magerstufe 13 Kilokalorien, eine Portion Butter (10 Gramm) 75 Kilokalorien. Es gibt allerdings Unterschiede im Geschmack: Frischkäse ist feinsäuerlich, Butter rein. Sie verstärkt außerdem das Aroma des Belags.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1281 Nutzer finden das hilfreich.