Beauftragt der Vermieter ohne die Zustimmung seines Mieters ein fremdes Unter­nehmen mit dem Betrieb der Heizungsanlage, muss der ­Mieter für die Mehrkosten nicht aufkommen.

Das gilt auch, wenn das Unternehmen in die Erneuerung der Heizungsanlage investiert. Der Vermieter darf die Kosten der Modernisierung nicht als Betriebskosten auf die Mieter umlegen.

Das hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil zum so genannten Contracting entschieden (Az. VIII ZR 362/04). Contracting bedeutet, dass ein externer Dienstleister für den Hausbesitzer unter anderem die Verwaltung und Instandhaltung einer Heizungsanlage übernimmt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Umstellung auf ein externes Dienstleistungsunternehmen unzulässig sei, wenn hierfür im Mietvertrag keine ausdrückliche Regelung getroffen wurde oder der Mieter nicht zugestimmt hat (Az. VIII ZR 54/04).

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