Renten­versicherte in den neuen Bundes­ländern können bevor­stehende Abschläge für eine vorgezogene Rente noch bis Mitte 2024 mit freiwil­ligen Beiträgen güns­tiger ausgleichen als Versicherte in den alten Ländern. Die freiwil­lige Beiträge zum Ausgleich sind ab dem Alter von 50 Jahren möglich. Entscheiden sich die Versicherten später doch, bis zur Regel­alters­grenze durch­zuarbeiten, erhöht der freiwil­lige Ausgleichs­betrag ihre Rente.

Zwar kostet hier wie dort jeder Monat vorgezogene Rente einen Abschlag von 0,3 Prozent der Rente. Wegen des derzeit noch geringeren Renten­werts im Osten bedeutet dies jedoch in Euro einen geringeren Abschlag. Also ist auch weniger Geld für einen Ausgleich nötig. Er kostet Versicherte in den neuen Ländern derzeit nur 89 Prozent des im Westen notwendigen Betrags. Wenn sie doch nicht vorzeitig in den Ruhe­stand treten, erwerben sie für dieses Geld ab Juli 2024 einen gleich hohen Renten­anspruch wie im Westen. Denn dann ist die Renten­angleichung zwischen Ost und West abge­schlossen.

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