Eine Frei­stellung darf kein Druck­instru­ment sein. Ein Chef wollte einem Mitarbeiter kündigen. Als dieser nicht zustimmte, wurde er fünf Monate frei­gestellt und durfte nicht arbeiten. Das Arbeits­gericht Köln sah das als Versuch, ihn unter Druck zu setzen, und verurteilte die Firma zu 1 000 Euro Entschädigung pro Monat (Az. 20 Ca 9245/12).

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