Tipps

  • Neuwagen. Neuwagen gehören zur Inspektion in die Vertragswerkstatt: So sehen es zumindest die Hersteller. Wer seinen Neuwagen von einer freien Werkstatt warten lässt, riskiert, dass die Garantie erlischt.
  • Garantie. Freie Werkstätten können ebenso gute Arbeit leisten wie Vertragswerkstätten. Einige freie Werkstätten werben mit eigenen Mobilitätsgarantien. Ist die Herstellergarantie Ihres Autos abgelaufen, sind freie Werkstätten eine gute Wahl.
  • Inspektion. Fragen Sie vorher nach dem Umfang der Inspektion. Erfolgen die Arbeiten nach den Vorgaben des Herstellers?
  • Sonderaufträge. Erteilen Sie Sonderaufträge, wenn Sie weitere Reparaturen am Fahrzeug wünschen. Beispiel: Bremsflüssigkeit austauschen oder Klimaanlage checken. Bei der Inspektion werden solche Mängel sonst bestenfalls registriert, nicht aber behoben.
  • Auftragsbestätigung. Bitten Sie um eine schriftliche Auftragsbestätigung. Das beugt späterem Streit um den Auftrag vor.
  • Kostenvoranschlag. Fragen Sie nach den voraussichtlichen Kosten. Legen Sie ein Limit fest und bitten Sie um Benachrichtigung, wenn die Arbeiten teurer werden sollten.
  • Zusatzarbeiten. Dürfen erst nach Rücksprache und Genehmigung des Kunden ausgeführt werden.
  • Checkliste. Lassen Sie sich die Checkliste des Mechanikers geben, wenn Sie das Auto abholen. So können Sie kontrollieren, welche Arbeiten der Mechaniker als erledigt abgehakt hat.
  • Rechnung. Bitten Sie um eine detaillierte Rechnung mit Einzelposten. Prüfen Sie die Rechnung mithilfe des Arbeitszettels.
  • Altöl kostenlos. Altöl müssen die Werkstätten beim Ölwechsel kostenlos entsorgen. Das schreibt die Altölverordnung vor. Verkauft die Werkstatt Frischöl, muss sie die gleiche Menge Altöl kostenfrei zurücknehmen. Im Test berechnete Bosch Service zehn Euro für die Entsorgung von Altöl. Gesetzeswidrig. Prüfen Sie die Rechnung auf solche Details.

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