Frauen Meldung

Frauen werden in der ärztlichen Behandlung oft benachteiligt, so in der Rheumatherapie, bei Essstörungen oder der Behandlung psychosomatischer Beschwerden. Der Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) kam nach einer Datenanalyse zu dem Ergebnis, „dass Frauen bei gleichen Krankheiten anders behandelt werden als Männer“. Insbesondere beklagt der Verband, dass Frauen billigere, schlechtere oder gar umstrittene Medikamente bekämen, Männer häu­figer spezifi­schere, innovativere und teurere Mittel. Zuckerpatientinnen zum Beispiel wären „signifikant schlechter eingestellt“ als Männer. Viele Mediziner wüssten nicht, dass Frauen häufiger depressiv seien und dadurch die Medikamenteneinnahme versäumten. Ärztinnen fragten Patientinnen öfter auch nach depressiven Verstimmungen.

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