Das Füllungsmaterial Amalgam wird in Zahnarztpraxen nicht mehr sehr oft empfohlen, aber es ist weiterhin ein Thema: besonders das gesundheitliche Risiko durch Quecksilberabgabe aus Amalgamfüllungen. Betroffene konfrontieren schon seit Jahren Zahnärzte und Ärzte mit Symptomen und Krankheitsbildern, die sie auf das Amalgam zurückführen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat nun eine Informationsschrift zur Nutzen-Risiko-Bewertung aktualisiert und beantwortet häufige Fragen:

Wie hoch ist der Quecksilberanteil? Maximal 3 Prozent.

Besteht die Gefahr einer Quecksilbervergiftung? Dafür gibt es bisher keinen begründeten Verdacht.

Welche Vor- und Nachteile hat Amalgam? Einerseits hohe Verschleißfestigkeit, andererseits geringe Freisetzung von Quecksilber.

Welche unerwünschten Wirkungen gibt es? Selten allergische Erscheinungen.

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