Frage und Antwort Meldung

Falko Stäblein reist viel und gerne: „Eine Auslands­reise-Kranken­versicherung halte ich für unver­zicht­bar.“

Falko Stäblein aus Wilhelms­haven: Als Mitfahrer einer Reisegruppe von Senioren erlebte ich auf der Insel Ischia den Tod eines Mitreisenden. Der Auslands­reise-Kranken­versicherer organisierte die Über­führung nach Deutsch­land und über­nahm die Kosten. Er verlangte allerdings nach­träglich ein Attest, dass der Verstorbene bei Antritt der Reise reise­fähig war. Die Angehörigen konnten dies vorlegen. Wann ist ein Attest sinn­voll?

Finanztest: Wer Vorerkrankungen hat oder chro­nisch krank ist, sollte eine Auslands­reise mit dem behandelnden Arzt besprechen. Spricht nichts gegen den Urlaub, sollte der Arzt für den Auslands­reise-Kranken­versicherer schriftlich bestätigen, dass die Person reise­fähig ist und aus medizi­nischer Sicht keine Bedenken bestehen. Ein Attest oder eine Unbe­denk­lich­keits­bescheinigung verlangen Versicherer in manchen Krank­heits- oder Todes­fällen. Grund: Sie zahlen nur, wenn eine Erkrankung „akut“ oder „unvor­hergesehen“ ist.

Tipp: Mehr Informationen finden Sie in unserer Meldung Chronisch krank in den Urlaub.

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