Frage und Antwort Meldung

Ich bin Ihrem Anlage­vorschlag mit dem Tiger-Pantoffel gefolgt und frage mich jetzt, ob ich zu Sicherheit nicht eine Stop-Loss-Marke setzen soll?

Finanztest: Nein, das würde nicht zu der Strategie passen. Denn bei einem Stop-Loss verkaufen Sie einen Fonds, wenn er unter einen bestimmten Preis fällt.

Bei den Pantoffel-Portfolios (siehe Finanztest 04/2013) funk­tioniert die Anpassung anders. Wenn ein Fonds gegen­über anderen Pantoffel-Fonds stark fällt, dann verkaufen Sie ihn nicht, im Gegen­teil: Sie kaufen Anteile nach.

Ein Beispiel: Im ausgewogenen Tiger-Pantoffel hat der Schwellenländerfonds einen Anteil von 10 Prozent. Fällt der Anteil des Fonds unter 8 Prozent am Gesamt­portfolio, dann kaufen Sie Anteile nach. Ziel ist es, dass der Fonds wieder ein Gewicht von 10 Prozent am Gesamt­depot bekommt.

Das hat den Vorteil, dass Sie neue Fonds­anteile günstig kaufen. Der Nachteil ist psycho­logisch: Kaum jemandem fällt es leicht zu kaufen, wenn die Kurse am Sinken sind. Bei schwankenden Märkten hat sich die Methode bisher allerdings ausgezahlt.

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