Frage und Antwort Meldung

Iris R., Berlin: Kürzlich wollte ich in einer Filiale der Supermarktkette Kaufland 11 Kästen Wasser kaufen. Doch ich bekam zu hören, dass Wasser nur in haushaltsüblichen Mengen verkauft würde – das seien fünf Kästen. Ist so eine Beschränkung zulässig?

Finanztest: Ja. Händler können selbst entscheiden, in welchen Mengen und an wen sie Ihre Ware verkaufen. Viele haben sich entschieden, die Abgabe mancher Artikel auf „haushaltsübliche Mengen“ zu beschränken. Was „üblich“ ist, ist nirgendwo genau definiert. Als Richtgröße bei Lebensmitteln kann die Menge gelten, die sich in zwei bis vier Wochen verzehren lässt.

Hintergrund der Begrenzung ist meist, dass kein Kunde auf gängige Waren verzichten soll, weil ein anderer Kunde Hamsterkäufe getätigt hat.

Oft geht es auch darum, den Werbeeffekt von Aktionsware nicht zu beeinträchtigen. Von besonders günstiger ­Ware sollen viele etwas haben, nicht nur die wenigen Kunden, die sich frühzeitig mit Massen eindecken, um die Schnäppchenware dann womöglich auf einer Onlineauktion im Internet mit Gewinn zu verkaufen.

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