Helmut P., Düsseldorf: Wer zahlt mir meine bei der Parex Bank in Lettland für fünf Jahre angelegten 70 000 Euro zurück, wenn die Bank pleitegeht?

Finanztest: Für den Fall einer Insolvenz dieser verstaatlichten Bank greift rechtlich zuerst die gesetzliche Sicherung Lettlands. Abgesichert sind dort Spareinlagen in Höhe von bis zu 50 000 Euro pro Kunde. Darüber liegende Beträge werden bis 1,5 Millionen Euro pro Kunde durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BDB) ersetzt. Ginge die Parex Bank ­pleite, müsste nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank der ­Einlagensicherungsfonds die praktische ­Abwicklung übernehmen. Er wäre also der erste Ansprechpartner.

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