Frage und Antwort Meldung

Markus Trelle, München: Im Oktober 1999 habe ich mir einen neuen Firmenwagen für 50.000 Mark zuzüglich 8.000 Mark Umsatzsteuer zugelegt. Mein Steuerberater sagte mir, dass ich von dieser Steuer nur noch 50 Prozent als Vorsteuern geltend machen darf, hier also 4.000 Mark. Stimmt diese Auskunft?

Finanztest: Ihr Steuerberater hat Recht. Die 50-prozentige Kürzung der Vorsteuern wegen der Privatnutzung gilt für alle Firmenwagen, die nach dem 1. April 1999 angeschafft wurden. Gelingt es Ihnen allerdings, dem Finanzamt klar zu machen, dass Sie Ihren Pkw zu mindestens 95 Prozent für unternehmerische Zwecke nutzen, werden die Vorsteuern um den tatsächlichen Teil der Privatnutzung gekürzt. Diesen müssen Sie aber anhand eines Fahrtenbuchs belegen.

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