Joachim F., Kaarst:

In meinem Wertpapierdepot schlummern unter anderem einige Anteile eines Uralt-Fonds, der längst in Konkurs gegangen ist. Obwohl sie faktisch wertlos und nicht mehr über die Börse zu verkaufen sind, lassen sich diese Papiere nicht ausbuchen und verursachen unnötige Depotkosten. Wie lässt sich das Problem lösen?

Finanztest: Leider haben Sie keinen Anspruch darauf, dass wertlose Depotbestände ausgebucht werden. Der Bank sind in solchen Fällen die Hände gebunden, solange die Papiere an ihrem Verwahrungsort noch registriert sind. Allerdings können die Banken ihren Kunden natürlich entgegenkommen und die kurslosen Wertpapiere einfach von Depotgebühren freistellen.

Eine andere Möglichkeit ist die Übertragung der Anteile auf ein Treuhandkonto. Dann haben Sie nichts mehr mit den Papieren zu tun und müssen auch keine Gebühren mehr für sie zahlen.

Sprechen Sie Ihre Bank auf die zwei Möglichkeiten an und bitten Sie um Kulanz. Der Bank müsste das lieber sein, als einen Kunden durch Kündigung des Depots zu verlieren.

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