Frage + Antwort Von Seifen und Syndets

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In den USA werden oft Seifenstücke zum Waschen benutzt – auch für das Gesicht. Strapaziert Seife die Haut nicht sehr?

Bei den benutzten Waschstücken handelt es sich oft um so genannte Syndets. Sie sehen aus wie Seife, sind aber keine. Hierzulande steht oft „soap-“ oder „cream-bar“ oder einfach Waschstück auf der Packung. Der Unterschied: Seife wird aus Fetten und Natron- oder Kalilauge gekocht, dadurch hat sie einen alkalischen (basischen) pH-Wert. Das neutralisiert den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Kurzzeitig haben Bakterien und Pilze leichteres Spiel. Bei einer gesunden Haut stellt sich der alte pH-Wert jedoch schon nach etwa einer Stunde von selbst wieder ein. Syndets, auch flüssige, reinigen mithilfe chemisch hergestellter waschaktiver Substanzen (Tenside). Ihr pH-Wert liegt wie der der Haut im leicht sauren Bereich. Das ist günstiger für Menschen mit empfindlicher Haut. Angenehme Nebenerscheinung: Anders als normale Seife hinterlassen Syndets oder „soap bars“ keine Ablagerungen in der Wanne oder im Waschbecken.

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