Marion G. aus Nettetal

Kann im Todesfall der Riester-Rentenvertrag vererbt oder dem Vertrag meines Mannes gutgeschrieben werden? Oder kann er als Rente meinen Kindern nutzen?

Finanztest: Stirbt der Versicherte in der Ansparphase, kann das Vermögen ohne Abzug der Zulagen und der Steuervorteile auf den Riester-Vertrag des Partners übertragen werden. Achten Sie gleich beim Abschluss darauf, dass Ihr Vertrag das zulässt. Wenn der Partner keinen Vertrag hat, kann er im Todesjahr noch einen abschließen und damit die Ansprüche retten.

Wenn jemand anderes als Ihr Ehepartner den Vertrag erben soll, müssen diese Erben die staatliche Förderung zurückzahlen.

Stirbt der Versicherte nach Beginn der Rentenzahlung, erhält der Ehepartner die Rente in voller Höhe nur bis zum Ende einer Rentengarantiezeit weiter, falls eine solche vereinbart wurde. Weitere Bedingung: Die Rente muss direkt in den Riester-Vertrag des Ehepartners fliessen. Auch Kinder können die Rente in der Garantiezeit erben, allerdings wird sie dann um die staatliche Förderung gekürzt.

Um die Hinterbliebenen abzusichern, können Sie auch eine zusätzliche Hinterbliebenenrente vereinbaren. Wenn Sie dafür aber keinen zusätzlichen Beitrag zahlen, schmälert das Ihre Riester-Rente. Als Hinterbliebene gelten der im Haushalt lebende Ehegatte und Kinder (Waisen), die Anspruch auf Kindergeld haben.

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