Harald S., München: Ich lese immer wieder, dass Einlagen bei den meisten Banken in voller Höhe, bei einigen aber nur begrenzt durch die Einlagensicherung vor einer Pleite geschützt sind. Gibt es solche Unterschiede auch bei den Bausparkassen?

Finanztest: Nein. Bauspareinlagen und Zinsen sind bei allen Bausparkassen in voller Höhe geschützt. Die Landesbausparkassen sind dem Einlagensicherungssystem der Sparkassenorganisation angeschlossen. Die privaten Bausparkassen sind Mitglied der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“, die für die gesetzliche Mindestsicherung aufkommt. Das sind 90 Prozent der Einlagen, maximal 20 000 Euro pro Kunde.

Zusätzlich sind alle privaten Bausparkassen Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds, der eine 100-prozentige Sicherung der Einlagen und Zinsen garantiert. Schwäbisch Hall ist Mitglied der Einlagensicherung der Genossenschaftsbanken. Die anderen privaten Bausparkassen gehören entweder dem „Einlagensicherungsfonds für Bank-Bauspar­kassen“ oder dem „Bausparkassen-Einla­gen­sicherungsfonds e. V.“ an.

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