Fototipp Meldung

Große Brenn­weite, große Blenden­öffnung. Das macht Tierfotos besonders ausdrucks­stark.

Drei Voraus­setzungen sind unabding­bar, um gute Tierfotos zu machen: eine Kamera mit starkem Tele­objektiv mit mindestens 300 Milli­meter Brenn­weite, ein stabiles Stativ – und eine Menge Geduld. Vor allem Porträt­aufnahmen eines Tieres können sehr intensiv wirken, wenn der Betrachter das Gefühl hat, das Tier schaue ihn regelrecht an. Ein Problem bei der Tierfotografie sind störende Elemente im Vorder- oder Hintergrund: Gitter, Zäune, Baum- und Strauch­werk. Lassen Sie deshalb Vorder- und Hintergrund unscharf verschwimmen. Stellen Sie dafür eine große Blenden­öffnung ein (Blendenzahl 2,8 oder kleiner) und auf die Augen scharf. Weiterer Vorteil: Die weit geöff­nete Blende ermöglicht kurze Belichtungs­zeiten, das mindert unerwünschte Bewegungs­unschärfe.

Wählen Sie Ihren Stand­ort nach den Licht­verhält­nissen. Ein Reflex in den Augen lässt das Tier lebendiger wirken.

Tipp: Mit der Funk­tion Serien­bilder fangen Sie den „entscheidenden“ Moment, den richtigen Blick, die richtige Pose eher als mit Einzel­fotos ein.

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