Fototipp Meldung

Der eng­lische Begriff High-key steht für Aufnahmen ohne dunkle Schatten. Der fotogra­fische Stil wurde einst­mals aus der Not geboren. Kontrast­reiche Motive mit sehr hellen und zugleich sehr dunklen Bild­bereichen sind schwer aufzunehmen. Mit mehr Licht, hellen Farbtönen und nied­rigen Kontrasten wirken Bilder luftig leicht – ein Stil war geboren.

High-key-Aufnahmen leben von einer Über­fülle an Licht. Blitzlicht oder Reflektoren (Aufheller) leuchten Motivschatten aus. Auch der Hintergrund muss strahlend hell sein – in unserem Bild besorgt das die Sonne. Fotografiert wird mit ein oder zwei Blenden­stufen Überbelichtung. Diese Einstellung erlauben schon viele Kompakt- und erst recht Systemkameras (siehe Produktfinder Digitalkameras).

Akt- und Porträtfotos können ebenfalls mit der High-key-Technik aufgenommen werden. Vorteil: Haut scheint dann wie von innen zu leuchten, kleinere Unreinheiten gehen in der Licht­fülle unter. Die Tochter im Engels­kostüm zum Beispiel wirkt so tatsäch­lich engels­gleich.

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