Fototipp Vignettierung Meldung

Mit dem Begriff Vignettierung bezeichnen Experten Abdunke­lungen in den Ecken und an den Rändern eines Fotos. Vignettierung wirkt oft, aber nicht zwangs­läufig störend. Manche Fotografen setzen sie bewusst als kreatives Stil­mittel ein. Die Gründe für das Entstehen von Vignettierung sind vielfältig.

Unerwünschte Vignettierung vermeiden

Die Gefahr von dunklen Ecken im Bild ist bei weit geöff­neter Blende am größten. Und beim Einsatz von Weitwinkel­objektiven ist sie größer als bei Tele-Brenn­weiten. Oft hilft es, die Blende um ein, zwei Stufen zu schließen, um unerwünschte Vignettierung sicht­bar zu verringern beziehungs­weise fast ganz zu verhindern.

Bei Billig­objektiven häufiger

Abdunke­lungen in Ecken treten bei Billig­objektiven deutlich häufiger auf als bei hoch­wertigen Objektiven, die aufwendiger konstruiert sind.

Tipp: Die Stiftung Warentest hat kürzlich 21 Objektive getestet, davon 7 preis­werte und 7 teure Stan­dard­zooms sowie 7 Porträt-Fest­brenn­weiten: Scharfe Konkurrenz – Festbrennweiten gegen Standardzooms.

Nach­träglich korrigieren

In Zeiten der Digitalfotografie lassen sich unerwünschte Abschattungen in den Ecken im Nach­hinein mit modernen Bild­bearbeitungs­programmen recht einfach korrigieren. Das kann jedoch zu verstärktem Bild­rauschen in den Ecken führen.

Achtung bei Gegen­licht­blende

Manchmal sind dunkle Ecken auf einem Foto auch Folge einer nicht korrekt aufgesetzten Gegen­licht­blende. Achten Sie deshalb beim Verwenden einer Gegen­licht­blende darauf, dass sie einrastet und zur gewählten Brenn­weite passt.

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